WLAN im DigitalPakt Schule
Das sollten Sie wissen
  Die wichtigsten Infos zu WLAN an Schulen
  kompakt zusammengefasst
  verständlich erklärt
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eWLAN by Erhardt Bürowelt

WLAN an Schulen im Zuge des DigitalPakts

Die wichtigsten Infos - kompakt und verständlich

Der DigitalPakt als Infrastrukturprogramm der Bundesregierung ist beschlossene Sache. WLAN sowie Server bilden dabei die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen.

Es spricht also viel dafür, sich im ersten Schritt mit dem Thema "WLAN und dessen richtiger Einsatz an Schulen" auseinanderzusetzen. Daher haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie auf dieser Seite zusammengetragen. Damit Ihr Schul-WLAN von Anfang an ein Erfolg wird!

WLAN an Schulen - Das sollten Sie wissen

Was kann ich tun, um von Anfang an optimales WLAN an Schulen zu installieren?

WLAN Ausleuchtung im Rahmen DigitalPakt Schule

Ein optimales Netz ist stabil, flächendeckend und hochverfügbar. Um dies von Anfang an zu erreichen, bietet sich eine WLAN-Ausleuchtung an. Dabei werden mögliche Störquellen in Ihrer Schule durch entsprechende Messungen identifiziert. Zusätzlich werden die Anzahl der benötigten Access Points sowie deren optimale Positionen ermittelt. Dies sollte dabei immer vor Ort erfolgen, auch wenn es virtuell über Gebäudepläne möglich ist. Nur so werden alle Gegebenheiten und Störquellen tatsächlich berücksichtigt.

 

Die Ausleuchtung als Grundlage für die optimale Planung

Das Ergebnis der Vor-Ort-Analyse wird grafisch in einer sogenannten Heatmap dokumentiert. Anhand von farblichen Abstufungen, vergleichbar mit der Temperaturanzeige einer Wetterkarte, werden hierbei die relevanten Werte wie z.B. Signalstärke im Gebäudeplan angezeigt. Mit Hilfe dieser Karte wird die optimale Positionierung der Access Points dokumentiert. Das alles unter Berücksichtigung der realen Gegebenheiten an Ihrer Schule. Viele IT-Dienstleister bieten Ihnen zusätzlich ein Betriebskonzept oder Pflichtenheft an, in dem die Konfigruation schriftlich dokumentiert ist.

Lohnt es sich, die Betreuung des Schul-WLANs selbst zu übernehmen?

WLAN Managed Service im Rahmen DigitalPakt Schule

Ein WLAN-Netz bedarf regelmäßiger Wartung und bestenfalls eines Monitorings, um Probleme frühzeitig zu erkennen, noch bevor Sie auftreten. Neue WiFi-Standards, neue Endgeräte oder aktuelle Sicherheitsupdates – dies alles führt zu Aufwand in Verbindung mit Ihrem Netz. Auch mögliche Störungen führen zu kurzfristigen Aufwänden, die nicht planbar sind. Da diese zügig behoben werden sollten, um für einen reibungslosen Unterrichtsablauf zu sorgen, raten wir davon ab, hierfür wertvolle Lehrkräfte abzustellen. Sollten Sie Ihre Infrastruktur intern selbst verwalten wollen, empfiehlt sich die Anstellung eines internen Mitarbeiters, der sich dabei um alle IT-Themen kümmert und nicht nur um Ihr WLAN.

 

Ein Managed Service schafft finanzielle Planbarkeit und Sicherheit

Eine gute Alternative zu einem festangestellten Mitarbeiter ist der sogenannte Managed Service, welcher mittlerweile von vielen IT- & WLAN-Dienstleistern angeboten wird. Beim Managed Service werden zu einem monatlichen Fixpreis die Konzeption, die Installation sowie die Wartung Ihres Netzes von erfahrenen Experten übernommen. Finanzielle Planbarkeit und optimale Netzbetreuung sind somit gesichert. Vertrauen Sie bei der Wahl Ihres Dienstleisters auch auf Ihr Bauchgefühl, denn nur wer sich von Beginn an Zeit für Sie nimmt und Ihre Fragen offen und ehrlich beantwortet, wird sich auch im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit gut um Sie und Ihr Netz kümmern.

Wie kommen Lehrer, Schüler oder Gäste einfach und sicher in Ihr Schul-WLAN?

WLAN Gastzugang im Rahmen DigitalPakt Schule

Ein stabiles, sicheres und flächendeckendes Netz ist das Eine, ein einfacher Zugang dahin das Andere. Nun führen bekanntlich viele Wege nach Rom, in diesem Fall in Ihr Netz. Der einfachste, aber unsicherste Weg ist dabei ein freies WLAN, in das sich jeder mit seinem mobilen Endgerät einwählen kann. Ein Kennwortschutz als Absicherung ist in diesem Zusammenhang zwar gut gemeint, bietet aber in der Regel nicht wirklich mehr Schutz. Allgemeingültige Kennwörter müssen in der Breite bekanntgegeben werden. Eine unkontrollierte Herausgabe an Fremde ist daher nicht auszuschließen. Auch jährliche Zu- und Abgänge bilden in diesen Fällen ein Problem

 

Der schnelle und sichere Weg ins Netz mit einem professionellen WLAN-Gastzugang

Besser, da sicherer und einfacher, ist ein professioneller, personenbezogener Gastzugang. Über diesen können Sie Ihren Schülern, Lehrern und Gästen die unterschiedlichsten Zugangsberechtigungen erteilen. Die Authentifikation kann beispielsweise an eine E-Mail-Adresse des Nutzers oder an die MAC-Adresse des verwendeten Endgerätes gekoppelt sein. Über die MAC-Adresse ist zudem die einfache und sichere Einbindung Ihrer stationären WiFi-Geräte, wie Beamer etc. ins Netz möglich. Ihre Schulgäste erhalten dabei zeitlich limitierte Zugänge, unter Angabe definierter Kriterien, wie z.B. E-Mail-Adresse oder Benutzername und Kennwort. Im Zusammenhang mit Managed Service kümmert sich dabei Ihr Anbieter um die Verwaltung der Benutzerzugänge.

Was kann ich tun, damit das WLAN nicht für schulfremde Zwecke missbraucht wird?

WLAN Sicherheit im Rahmen DigitalPakt Schule

Sind Ihre Schüler, Lehrer und Gäste erst einmal in Ihrem Netz eingeloggt, stellt sich die Frage nach den Berechtigungen. Also was dürfen die Nutzer in Ihrem WLAN und was nicht? Es gibt sicherlich Webseiten, die keinesfalls aufgerufen werden dürfen und Webseiten, die z.B. nur der Lehrerschaft zugänglich sein sollen. In diesen Fällen lohnt sich Black- oder Whitelisting. Das bedeutet Sie definieren entweder Seiten, die besucht werden dürfen (Whitelisting) oder solche, die nicht aufgerufen werden können (Blacklisting). Auch der Zugriff auf bestimmte WLAN-Geräte, wie z. B. Drucker, sollte nur einem bestimmten Personenkreis möglich sein.

 

Mit einer gut durchdachten Berechtigungsverwaltung den Überblick behalten

Eine Option, das Problem zu lösen, sind mehrere virtuelle Netzwerke, die unterschiedliche SSIDs (= Namen der Netzwerke) besitzen. Im einfachsten Fall gibt es ein „WLAN-Lehrer“ und ein „WLAN-Schüler“. Je komplexer die Anforderungen dabei werden, desto schwieriger wird es jedoch, dies über unterschiedliche SSIDs sauber abzubilden. In Kombination mit einem professionellen Gastzugang bietet sich daher der Aufbau eines nutzerbezogenen Berechtigungssystems an. Hierbei sollten Sie beachten, von Anfang an eine detaillierte Dokumentation zu erstellen, um den Überblick zu bewahren. Sollten Sie auf einen IT-Dienstleister setzen, übernimmt dieser in der Regel gerne die Dokumentation für Sie.

Was kann ich noch tun, um mein Schul-WLAN abzusichern?

WLAN Absicherung im Rahmen DigitalPakt Schule

Neben personalisierten Zugängen mit entsprechender Berechtigungsverwaltung gibt es noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, um Ihr WLAN vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Zunächst einmal sollten Sie zur Verschlüsselung des Datenverkehrs in Ihrem WLAN den aktuellsten Standard verwenden. Achten Sie darauf, dass das Betriebssystem Ihrer Hardware-Komponenten z.B. der Access Points (Abk.: AP = Hardware zum Ausstrahlen des WLAN-Signals) immer auf dem neuesten Stand ist und über die neuesten Sicherheitsupdates verfügt. Beim WLAN Managed Service übernimmt dies in der Regel Ihr IT-Dienstleister für Sie.

 

Firewall und Contentfilter als zusätzlicher Schutz

Zudem kann Ihr kabelloses Netzwerk mit einer Firewall und Contentfiltern (Webseiten- oder Anwendungssperren) geschützt werden, so wie Sie es auch bei kabelgebundenen Netzwerken gewohnt sind.

On-Premise oder Cloud WLAN-Lösung - Was ist der Unterschied?

WLAN Cloud Lösung im Rahmen DigitalPakt Schule

On-Premise bedeutet, dass die komplette Hardware zum Betrieb Ihres WLAN- Netzes direkt bei Ihnen vor Ort in der Schule installiert ist. Das gibt vielen Nutzern ein Gefühl der Sicherheit, denn alle Daten laufen direkt bei Ihnen zusammen. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass bei den meisten On-Premise-Lösungen der Datenverkehr direkt über einen Controller läuft, welcher zudem nur eine bestimmte Zahl an APs verwalten kann. Eine problemlose Erweiterung des WLAN stößt durch dieses Limit an Grenzen. Und fällt der Controller einmal aus, fällt auch das komplette Netz aus. Man spricht bei dieser Konstellation von einem Single-Point-of-failure.

 

Höhere Flexibilität dank cloudverwalteter WLAN-Lösung

Bei einer cloud-verwalteten WLAN-Lösung liegt der Controller in der Cloud und auch hier müssen Sie keine Bedenken haben, die Daten könnten missbraucht werden. Über den Controller werden außer der AP-Konfiguration keine weiteren Daten zwischen Cloud und Schule ausgetauscht. Alle Nutzungsdaten, egal ob über das Internet oder zwischen unterschiedlichen WLAN-Teilnehmern, werden weder in der Cloud gespeichert noch ausgewertet. Eine Erweiterung des WLAN-Netzes ist jederzeit möglich und auch ein Controllerausfall hat keine negativen Konsequenzen für die Netzverfügbarkeit.

Die im Schulgebäude installierten APs arbeiten zudem autonom und werden nur bei Konfigurationsänderungen vom Controller angesprochen. Bei einem unwahrscheinlichen Ausfall einzelner APs wird die Last auf die umliegenden APs verteilt. Damit wird eine höhere Verfügbarkeit als bei der On-Premise-Lösung gewährleistet.

Was muss ich bei der Wahl der Access Points (APs) beachten?

WLAN Hardware im Rahmen DigitalPakt Schule

Die Wahl der APs hängt davon ab, welche Geräte in Ihrem WLAN verwendet und wie viele Nutzer täglich im WLAN sein werden. Über die im Netz verwendeten Geräte brauchen Sie sich im Normalfall allerdings kaum Gedanken machen. Moderne Access Points unterstützen die meisten WLAN-Standards und sind abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass auch die Anbindung von älteren Geräten mit nicht aktuellen WLAN-Standards möglich ist. Achten Sie aber auf alle Fälle darauf, dass Ihre Hardware den neuesten WLAN-Standard 802.11ac unterstützt (wird Ende 2019 durch 802.11ax abgelöst). Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

 

Professionelle Hardware ist auch im Schulumfeld das Maß der Dinge

Schwieriger wird es, wenn es um die Frage der Nutzerzahl geht. Denn zu viele Nutzer auf einem Access Point könnten diesen zum „Flaschenhals“ machen und dazu führen, dass nicht genügend Bandbreite (Internetgeschwindigkeit) den Nutzern zur Verfügung gestellt wird. Die Folge sind z.B. langsame Webseiten oder „ruckelnde“ Videos. Definieren Sie von Anfang an, in welchen Bereichen wie viele User voraussichtlich ins WLAN gehen werden. So sind z. B. in Medienräumen mehr User zu erwarten als in Kunsträumen. Dieser und viele weitere Faktoren führen dazu, dass professionelle Hardware notwendig ist, gerade im Schulumfeld mit stellenweise vielen Nutzern. 

Sie haben weitere Fragen zum Thema WLAN an Schulen und Digitalpakt?

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Von Mannheim bis Konstanz, von Landau bis nach Stuttgart sind wir Ihr eWLAN®-Premiumpartner. Mit Sitz in Karlsruhe betreuen wir zahlreiche Kunden aus ganz Baden-Württemberg und der Pfalz. Mit eWLAN® erhalten Schulen eine sichere & stabile WLAN-Lösung für viele Anwendungsfälle wie z.B. Digitalen Unterricht.



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